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    Entdecken... Arguineguín

    Wenn man im Süden von Gran Canaria nach einem traditionellen Fischerdorf sucht, dann findet man die passenden Strukturen am ehesten in Arguineguín.

    Gelegen zwischen Maspalomas und Mogán, gehört der Ort bereits zur Gemeinde Mogán und hat rund 2500 gemeldete Einwohner. Durch die zahlreichen Touristen erscheint der Ort aber deutlich grösser. Die berühmtesten “Söhne der Stadt” dürften die spanischen Fussballspieler Aythami Artiles Juan Carlos Valerón und David Silva und sein.

    Der Ortsname wurde 1492 erstmals dokumentiert und hatte bei der Urbevölkerung, den Guanchen, die Bedeutung “stilles Wasser”. Der Ort liegt an der Südküste gut geschützt gegen die aus Nord-Ost vorherrschenden Passatwinde, und Wolken sind hier eher die Ausnahme, die Klimatabellen geben über 300 Sonnentage im Jahr an.

    Die Südküste der Insel ist besonders interessant für Ausflugsboote und Hochseeangler

    Das `stille Wasser` ist auch auf die Lage des Hafens zurückzuführen. Fischerei wird in Arguineguin heute noch intensiv betrieben. Die Fischerboote liegen geschützt an einer Halbinsel. Und auch die Yachten haben in diesem Hafen ihre Liegeplätze.  In den vielen Hallen an den Docks werden täglich die Fische weiterverarbeitet, die die Fischer mit ihren Booten in der Nacht zuvor gefangen haben. Jeden Morgen -außer sonntags-wird der Fang am Fischmarkt versteigert. Von hier aus starten auch die Hochseefischer zu ihren Touren hinaus auf den Atlantik, um den großen Fang zu machen. Sehr beliebt und praktisch sind die “Linienboote”, die regelmäßig nach Anfi del Mar, Puerto Rico und nach Puerto de Mogán fahren

    Auch bei anderen Sportlern ist der Ort sehr beliebt, da hier alle möglichen Arten von Wassersport und Fun angeboten werden. Für Taucher gibt es interessante Riffe und auch ein versunkenes Boot, das man erkunden kann. An der Halbinsel El Pajar gibt es zudem einen bei Wellenreitern sehr beliebten Spot mit einer der besten Wellen im Süden der Insel. Für Spaziergänger ist vor allem die 2,5 km lange Promenade sehr attraktiv, die von Arguineguin über Patalavaca bis hin nach Anfi del Mar führt.

    Die Strasse “GC 500” teilt Arguineguin in gewisser Weise. Bergseitig erstrecken sich die Wohnsiedlungen und Bungalowanlagen. Zum Strand hin macht das Fischerdorf seinem Namen alle Ehre, mit vielen kleinen Strassen und Gassen, wie sie über die Jahrzehnte gewachsen sind. Überall findet man Geschäfte für das tägliche Leben. Besonders attraktiv ist die Strandpromenade mit ihren vielen Kneipen, Cafés und Restaurants mit leckeren Fischgerichten.

    Eine norwegische Enklave

    Auch ansonsten geht es in dem Örtchen inzwischen äußerst quirlig zu, in den letzten Jahrzehnten hat er sich zu einem beliebten Reise- und Ausflugsziel für Langzeiturlauber und Touristen aus den angrenzenden Hotelanlagen entwickelt. Besonders bei Norwegern ist der Ort sehr beliebt. Im Winter kommt es hier zur größten Ansammlung auf den Kanaren. Es gibt an der Promenade in bester Lage sogar eine kleine norwegische Kirche.

    In Arguineguín tut sich etwas

    Arguineguín ist gewissermassen die Perle an der Südküste. Dies merkt man auch daran, dass hier die Grundstückspreise zu den höchsten auf der Insel zählen und wo es woanders nach der Wirtschaftskrise immer noch etwas ruhig - trotz seit Jahren anziehenden Immobilien- und Mietpreisen - im Bausektor zugeht, sieht man in Arguineguín gleich mehrere größere Bauprojekte in der Entstehung. Auch öffentliches Geld fließt zur Zeit in ein neues großes neues Parkhaus im Zentrum des Ortes. Vor allem dienstags, zum größten Wochenmarkt auf der Insel, platzt der Verkehr hier aus allen Nähten und die Parkplatzsuche verwandelt sich dann zur Lotterie. Parallel arbeitet man auch an der Verschönerung der beliebten Promenade. Das vor allem bei Familien mit Kindern beliebte Meereswasserschwimmbecken La Lajilla wurde gerade mit Sand, Holzterrassen, Duschen etc. modernisiert und zwei weitere neue Schwimmbecken sollen nun noch folgen.

    Das markanteste Objekt, das Arguineguín schon von weitem erkennen lässt, ist die große Zementfabrik im angrenzenden El Pajar, welches zur angrenzenden Gemeinde San Bartolomé de Tirajana gehört. Zu Zeiten des spanischen Baubooms war sie eine echte Goldgrube, momentan ist sie aber nicht mehr ausgelastet und man glaubt auch nicht, dass die Baubranche jemals wieder so aktiv sein wird wie vor 2008. Seit längerem richten nun die touristischen Betreiberfirmen  ihre Blicke auf die attraktive Halbinsel mir ihren 2 Stränden und ihrer attraktiven Lage. Der existierende Industrie-Hafen ließe sich sehr einfach als Yachthafen umbauen. Eine Touristen-Oase mit Stränden, Appartements, Hotels, Restaurants und Lokalen könnte hier entstehen.

    Die Lizenz für das Zementwerk läuft 2022 aus .... und die Betreiber würden diese gerne verlängern. Allerdings suchen Grundstückseigentümer und auch Politiker nun nach einem Deal, dass die  Zementfabrik abgebaut wird oder an einen alternativen Standort umzieht.

    Auch die Lizenzen für das dann anstehende Großprojekt erfordern noch Zustimmung von den Behörden und von Seiten der Politik. Auch müssen die geschätzten 400 bis 500 (oder mehr) Millionen Euro Investitionssumme für den neuen Touri-Hot-Spot noch aufgetrieben werden. Gestartet wurde aber schon. Direkt neben der Fabrik finanziert nun der aus Arguineguín stammende spanische Nationalspieler David Silva zusammen mit der aus Mogán stammenden Hotelgruppe Cordial und den Grundstückseigentümern die ersten 24 Millionen € für die Bauarbeiten einer neuen Siedlung mit insgesamt 87 Luxus-Bungalows, die dann noch mit einem modernen Chill out Beach Clubs ergänzt werden soll.

     

    Restaurants in Arguineguín :

    Bar Playa El Boya

    http://www.canariaslocal.com/index.php/de/117-bar-playa-el-boya

    Taste Mesón

    http://www.canariaslocal.com/index.php/de/120-taste-menson

    Ocean Blu

    http://www.canariaslocal.com/index.php/de/121-ocean-blu

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